Wie kämpft man gegen Eschentriebsterben?

Geschrieben von Ken Ho

Die Esche ist eine heimische Baumart Europas. Seit jeher hat ihr Holz unterschiedliche Verwendungen in unserer Gesellschaft gefunden, wie etwa beim Wagenbau. Da das Eschenholz fest und biegsam ist, ist es gut geeignet bei der Herstellung von Speichen, Deichseln und anderen Elementen in Verkehrsmitteln.

Trotzdem war ein tödlicher Befall der Eschen seit der neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Europa zu beobachten. Beginnen in Polen verbreitete eine Pilzart namens Hymenoscyphus pseudoalbidus rasch. Seit 2010 ist die Infektion schon in Europa flächendeckend geworden. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Pilze von Ostasien her eingeschleppt ist, die mit der dortigen Eschenarten ein friedliches Zusammenleben genießen. Da die Europäischen Eschen genetisch anders angelegt sind, sind wenigen von ihnen dagegen resistent.

Im Allgemeinen sind zwar die Altbäume resistenter als die Jungbäume gegen die Schlauchpilze, sterben sie alle letztendlich ab. Die Schaderreger sind die Pilzsporen die in der Luft durch den Wind transportiert werden. Sie gelangen entweder an die Blätter oder an den Stammfuss, wo sie mit ihrer Schädigung anfangen. An der Blätter kann man bräunliche Flecken sehen die sich bis hin zu der Blattstielen verbreiten. Die Triebe werden danach befallen, welches den Wassertransport verhindert. Blätter fallen schließlich ab und dies führt zu Kronenverlichting. Als Reaktion werden neue Austriebe gebildet, wenngleich diese Maßnahme keineswegs erfolgreich ist. Der Befall kommt danach an die Borke und in den Stamm hinein. Holzverfärbung ist die Folge, welches den Wassertransport noch sterker schwächt. Schließlich stirbt der ganze Baum ab.

Zur Bekämpfung ist keine gültige Maßnahme vorhanden, weil die Pilzsporen überall in der luft schwebt. Derzeit werden resistente Eschen in einem Eschenbestand aufgesucht die anders als die anderen Eschen nur leicht von der Pilze befallen sind. Diese resistenten Eschen werden danach zusammengebracht und fremdbestäubt, damit eine neue resistentere Eschenart erzeugt werde. Die neue Eschenart wird danach eingepflanzt werden damit die Europäische Eschenart vom Absterben gerettet sei.

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